Der gefährliche Mythos vom dezentralen Internet

Sebastian Deterding spricht auf der re:publica über zunehmende Zentralisierungstendenzen des Internets. “Nach unten schnurrt es mit Cloud Computing und Next Generation Networks in wenige Server und Netze zusammen, nach oben mit “Software as a Service” und Web 2.0 in wenige zentrale Datenbanken und Plattformen, mit ein paar bunten Apps bestreuselt.”

Wie kam es dazu, dass unser kommunikatives Sozialleben zum Oligopol einer weniger Anbieter zu werden droht, und welche sozialen und politischen Auswirkungen hat das? Neben dieser Frage soll es auch darum gehen, wie Staat und Zivilgesellschaft darauf reagieren können.

Sebastian Deterding arbeitet als freier User Experience Designer sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg. Er hat unter anderem an mehreren Versionen des Wahl-O-Maten mitgewirkt. Sebastian twittert unter @dingstweets.

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