Free Culture in Brasil

Brasilien hat man oft nicht auf dem Schirm, weil das Land so weit weg ist. Aber Brasilien ist in vielen Sachen Vorreiter auf dem Weg in die digitale Gesellschaft. Wir haben Ronaldo Lemos eingeladen, um über “Free Culture in Brasil” zu sprechen und von den neuesten Entwicklungen zu erzählen. Ronaldo Lemos ist der Direktor des Center for Technology & Society (CTS) an der Fundação Getulio Vargas (FGV) Law School in Rio de Janeiro und Project Lead für Creative Commons in Brasilien. In seinem Vortrag wird er darüber reden, wie aktuell dort partizipativ eine neue Internetgesetzgebung geschaffen wird. Wir können hier Vorbilder gebrauchen, in Zeiten, wo eine Enquete-Kommission im Bundestag zu Netzpolitik eingerichtet wird und manche Politiker sich unter größtmöglicher Partizipation eine Twitterwall vorstellen.

Dazu wird Ronaldo Lemos natürlich auch einen allgemeinen Einblick in die Internetkultur in Brasilien geben: Free Culture!

Der Vortrag von Ronaldo Lemos findet am 14.4. um 14 Uhr im Friedrichstadtpalast statt. Hier ist der Abstract: (weiterlesen…)

At the Net’s Edge: Adaptive Policymaking in the Broadband Era.

Über Netzneutralität und Innovation wird Rick Whitt, Senior Policy Counsel bei Google, am Freitag um 10 Uhr im Friedrichstadtpalast sprechen: “At the Net’s Edge: Adaptive Policymaking in the Broadband Era.”

“The talk will explore the often-confusing intersection of technology, law, and markets, with a particular emphasis on public policies related to broadband communications networks.”

Rick Whitt bloggt auf dem Google Policy Blog . Google ist Partner der re:publica 2010.

Mobile Activism in Africa

Eines der Highlights am kommenden Donnerstag ist die Session über “Mobile Activism in Africa“. Moderiert von Geraldine de Bastion werden die Bloggerin Sokari Ekine und der Ushahidi-Entwickler Victor Miclovich darüber berichten, wie Informationstechnologie und soziale Medien Afrika verändert. Die Diskussion findet am Donnerstag um 15 Uhr im Friedrichstadtpalast statt.

Aus der Ankündigung: (weiterlesen…)

Parallel Lines mit Regisseur Greg Fay

Zur “Parallel Lines”-Kurzfilmserie, die am ersten Tag der re:publica von unserem Partner Philips im Friedrichstadtpaslast präsentiert wird, dürfen wir den Regisseur Greg Fay begrüßen. Fay ist für einen der fünf Filme verantwortlich.

Der ehemalige Mitherausgeber des iD und Face Magazines führte bereits Regie bei Video Clips von Lilly Allen, Oasis und The Streets und arbeitete für Werbekunden wie Reebok, Orange, British Airway und Yellow Pages. 2005 schrieb und verfilmte er seinen ersten Kurzfilm “The Last Trip to Cardiff” bevor er (als die eine Hälfte des Regisseur-Duos Ben & Greg) bei Patrician Films unterzeichnete. Als unabhängiger Regisseur trat er 2008 der RSA bei und hat seitdem zahlreiche Werbeclips unter anderem für The Guardian, Asda und Vodafone gedreht. Im Februar 2010 drehte Greg den Pilot für die Comedy-Serie “Dappers” für die BBC Wales.

Inquilab 2.0: Digital Natives with a Cause?

“Digital Natives” ist ein Kunstbegriff, der eine Generation beschreiben will, die mit dem Internet groß wird. Aber wie verändern Digitaltechnologien in der Hand dieser Generation die Gesellschaften im globalen Süden, in den Entwicklungs- und Schwellenländern? Um uns diese Frage zu beantworten haben wir Nishant Shah vom Centre for Internet and Society in Bangalore / Indien eingeladen. Er spricht über “Inquilab 2.0: Digital Natives with a Cause?”

Der Vortrag ist am 15.4. um 11:00 Uhr im Friedrichstadtpalast. Und hier ist der umfangreiche Abstract:

“As a growing population in emerging Information Societies, particularly in Asia, experience a lifestyle mediated by digital technologies, there is also a correlated concern about the young digital natives constructing their identities and expressions through a world of incessant consumption, while remaining apathetic to the immediate political and social needs of their times. Governments, educators, civil society theorists and practitioners, have all expressed alarm at how the digital natives across the globe are so entrenched in practices of incessant consumption that they have a disconnect with the larger external reality and contained within digital deliriums. (weiterlesen…)