Wir erleben die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft, indem mehr und mehr Wissen und Kultur digital vorliegt. In praktisch jedem Feld zeigen sich Spannungen zwischen traditionellen Geschäftsmodellen und den neuen Technologien. Wie schaffen wir es, die verschiedenen Debatten im Bereich Musik, Content, Software aus der “Raubkopierer sind Verbrecher”-Debatte in die Ecke zu befördern, wo die echten Chancen neuer Ansätze diskutiert werden? Die Idee der “Nachhaltigkeit”, die — wenn auch häufig mißbraucht — von vielen verstanden und positiv belegt wird dient als Ausgangspunkt um ein Konzept “Digitale Nachhaltigkeit” zu entwickeln, daß uns zweifach helfen kann: Es hilft, den gemeinsamen Kern der häufig isoliert gesehenen Probleme bei Musik, Content oder Software zusammenzubringen — ähnlich wie die Etablierung des Begriffs “Umwelt” half, die verschiedenen Interessengruppen zu einer ökologischen Bewegung zusammenzubringen. Es hilft zweitens, die Besonderheiten des Digitalen zu betonen, das sich so anders verhält als natürliche Ressourcen. Das Konzept kann insgesamt helfen, den häufig defensiv geführten Diskurs in eine offene, positiv besetzte Richtung zu führen.
Informationen zur Session
| Wann: | 14. April 2010, 15:00 Uhr | |
|---|---|---|
| Location: | Kalkscheune Workshop 1 | |
| Dauer: | 60 Minuten | |
| Mit: | Marcus M. Dapp |
Kurzinformation
Die vierte re:publica steht im April 2010 als Social-Media-Konferenz im Zeichen des Echtzeit-Web. Mit "nowhere" befinden wir uns im Jetzt und Hier - und Nirgendwo.
Die re:publica findet vom 14. - 16. April 2010 im Berliner Friedrichstadtpalast und der Kalkscheune statt und ist eine Veranstaltung von






