Was ist der Online-Jam?

Der Jam ist eine offene und transparente Online-Diskussion, an der sich jeder, der möchte, beteiligen kann. Zu verschiedenen Themensträngen bringen die Teilnehmer ihre Ideen, Gedanken und Vorschläge ein. Diese werden in den verschiedenen Idea Spaces gesammelt, diskutiert und analysiert. Ziel ist es, bestehende Konzepte auf den Prüfstand zu stellen und gemeinsam neue Ideen zu kreieren.

Der Online Jam zum IBM Lotus JamCamp ist offen und lädt alle Interessierten ein, eigene Vorschläge zum Arbeitsplatz der Zukunft einzubringen. Einfach anmelden und mitmachen: https://jamcamp.ideajam.net/ Zudem kann sich jeder an der Diskussion zu bereits gemachten Vorschlägen beteiligen, etwa ob die Adaption von Social Media automatisch Transformation bedeutet, ob man hinsichtlich des Datenschutzes Social Media im Unternehmen lieber korrekt und durchschnittlich als nicht abgesichert und herausragend betreiben sollte oder auch über die Pros und Contras zum Predictive Web. Weitere Infos zum Jam gibt es hier.

Zu dem auf der re:publica gestarteten Online-Jam gibt es am 23.4 und 24.4.10 in Ehningen ein Camp, auf dem u.a. Prof Peter Kruse sprechen wird. Verbindendes Glied der Aktionen ist die laufende Bustour.

Makerbot – The Robot That Sharing Built

Auf der re:publica 2010 hat Anna Lena Schiller verschiedene Vorträge grafisch protokolliert. Die Ergebnisse konnte man schon im Rahmen einer kleinen Ausstellung in der Kalkscheune bewundern. Die Bilder werden noch alle richtig digitalisiert und können anschließend auch als Poster bestellt werden. Schon fertig ist die Digitalisierung der Visualisierung zum Vortrag von Bre Pattis über “MakerBot: The Robot that Sharing BuiltThe Open Source Personal Fabrication Revolution.”

Trolle im Livestream-Chat

Während der re:publica 2010 gab es neben dem Video-Livestream ein Chat-Fenster, das von allen Zuschauern auch anonym genutzt werden konnte. Während zweier Veranstaltungen, nämlich “Das andere Geschlecht – Sexismus im Internet” und “Wenn Prada Pakete schickt – Die neue Macht der Modeblogs”, kam es dabei zu einer “Übernahme” der Chat-Kommentare durch Trolle, angeblich getriggert durch ein bestimmtes Forum. Beleidigende, sexistische, rassistische und anders dämliche Kommentare machten sich breit.

Das Piratenweib-Blog berichtet, das wir als Veranstalter früh über diese Kommentare benachrichtigt worden wären, tatsächlich erfuhren Tanja und ich davon erst während des Modeblog-Panels und informierten Markus und Andreas, die ebenfalls noch nichts davon wussten, sowie die Mitarbeiter von peoplezapping, die uns sowohl den Stream als auch den Chat zur Verfügung gestellt hatten. Selbige haben sofort damit begonnen, eine Blockier-Funktion für den Chat zu programmieren, denn diese war bis dahin leider nicht vorhanden – ein Manko, ganz klar. Niemand von uns hatte daran gedacht, vorher nach Moderations- oder Blockierfunktionen zu fragen, ein Versäumnis unsererseits.

Als die Trolle ihr Unwesen trieben, wäre die einzig mögliche Gegenmaßnahme gewesen, den Livestream komplett abzuschalten, da dieser technisch fest mit dem Chat verbunden war. Ich traf die Entscheidung, den Stream nicht abzuschalten, denn diesen “Triumph” wollte ich den betreffenden Personen nicht gönnen – das Ziel der wirksamen Störung und der erhöhten Aufmerksamkeit wäre erreicht gewesen.

Peoplezapping setzte stattdessen vorübergehend die Schriftfarbe des Chats auf den gleichen Wert wie die Hintergrundfarbe, damit man als Zuschauer wenigstens seine Ruhe hatte, etwas später am Abend war die Programmierung umgesetzt, die ein Blockieren bestimmter Chat-Teilnehmer durch die einzelnen Zuschauer möglich machte.

Wir bitten um Entschuldigung dafür, dass die Umsetzung dieser Funktion zu spät kam, möchten aber auch zu bedenken geben, dass die Weisheit “Don’t feed the trolls” nicht ohne Grund so heißt. Deshalb haben wir das Thema während der Konferenz nicht mehr kommuniziert als nötig, denn Screenshot-Slideshows und Twitter-Hinweise auf Trolle führen unserer Meinung nach nur dazu, den entsprechenden Kommentaren eine noch größere Bühne zu bieten, als sie leider ohnehin schon vorhanden war.

Pressespiegel zur re:publica 2010

Hier ist der sicher vollkommen unvollständige Medienspiegel zur re:publcia 2010. Unvollständig vor allem deswegen, weil wir nur die Verlinkungen bei Google News aufgenommen haben, aber z.B. nicht die vielen Fernseh- und Radiobeiträge, bzw. die Medien, die nicht bei Google News gelistet sind. Weitere Hinweise bitte in die Kommentare posten, wir ergänzen die Liste gerne.

19.4.2010:

Heise: re:publica: Die Karawane lacht, die Hunde bellen weiter.

Zitty: Die Blogger und die Mädchen.

Golem: Mixd.tv: Soziales Netzwerk für Internetvideos.

Golem: Die Vampirstrategie französischer Netzbürgerrechtler.

Süddeutsche Zeitung: Neue Regeln für die Daten-Autobahn.

Welt Online: Upload – Die Social Media Kolumne.

Neues Deutschland: Willkommen im Nirgendwo – Berliner re:publica versammelte internationale Internetszene.

Frankfurter Rundschau: Wikileaks: “Wir wollen Druck ausüben”.

Berliner Morgenpost: Wikileaks – Geheimnisverrat aus Prinzip.

18.4.2010:

die.standard.at: “Lauter Perverse und keine Frauen im Netz”.

FAS: Die Indianer des Internets.

Berliner Morgenpost: Wenn Prada Pakete schickt.

Heise: Was war. Was wird.

3sat: Die digitale Gesellschaft. (Video: MP4 | Youtube)

17.4.2010:

Deutschlandfunk: Mehr als eine Blogger-Konferenz. (MP3)

Welt: Wikileaks will sein eigenes Geheimnis lüften.

Welt: Wikileaks: Investigativ, demokratisch, streng geheim.

Stuttgarter Zeitung: Schulen erproben Neue Medien.

Mainzer Allgemeine Zeitung: Totenglocke für die Blogger-Szene läutet zu früh.

Taz: Weniger suchen, mehr fragen.

Deutschlandradio Kultur: Nun hier im Nirgendwo? Breitband-Sondersendung von der re:publica 2010. (MP3)

RBB RadioEins: Medienmagazin (MP3)

16.4.2010:

Tagesschau.de: Maschinenlesbarkeit statt Handarbeit.

Leipziger Volkszeitung: Kreative Visionäre – Miriam Meckel und Götz Werner auf der re:publica.

Berliner Morgenpost: 13 Gründe, warum das Internet nervt.

Heise: re:publica: Geplantes Leistungsschutzrecht macht Blogger ratlos.

Jetzt.de: Interview: User Generated Klatschblatt.

Heise: re:publica: Politik erwärmt sich nur zögerlich für Open Government.

Zeit: Mit alten Daten neues Wissen schaffen.

Süddeutsche Zeitung: Achter Kontinent.

Welt: Experten prophezeien Ende der Internet-Flatrates.

Bild: US-Blogger: Deutsche übertreiben beim Datenschutz.

Berliner Morgenpost: Wie man im Internet erfolgreich Spenden sammelt.

News.de: Das F-Wort.

Golem: Deep Packet Inspection: Zensur und Spambekämpfung.

Golem: Wie Blogger die Zensur umgehen.

Golem: Wikileaks: Anonym für offene Informationen.

Mainpost: re:publica – Ende der digitalen Nabelschau.

Computerwoche: “Die Entscheidung darf nicht den Netzbetreibern überlassen werden”.

Computerwoche: Netzneutralität – mehr Politik als Technik.

Heise: re:publica: “Best of the Blogs” gekürt.

Berliner Morgenpost: Schreiben re:publica-Besucher noch Briefe?

Süddeutsche Zeitung: Frauen klicken anders.

Meedia: ROG zeichnet iranische Bloggerin aus.

Taz: Nicht nur für Nerds.

Berliner Morgenpost: iPhone statt Schulbuch.

Berliner Morgenpost: Dann druck’ Dir doch einen!

15.4.2010

Welt: Zeigt her eure Daten.

Leipziger Volkszeitung: Tag 2 auf der re:publica – Die Jedi-Krieger des Internets.

Deutsche Welle: Blogger tauschen sich leibhaftig in Berlin aus.

Futurezone: Jeff Jarvis: Grundrechte für ein freies Netz.

t3n: Wie WikiLeaks ans Licht bringt, was andere im Dunkeln lassen wollten.

Heise: re:publica: Netzneutralität als Schutzwall gegen Zensur.

Heise: re:publica: Fallstricke bei der Durchleuchtung des Netzverkehrs.

Zeit: Den Zugang zum Netz erleichtern.

FAZ: Wer ist hier aus der Zeit gefallen?

tv.berlin: Internet-Tagung re:publica.

Heise: re:publica: Regulierer und Politik sollen Netzneutralität stärken.

dpa: Diskussion um Netzneutralität bei Bloggertagung.

Futurezone: Netzneutralität: Zweifel an Marktgläubigkeit.

News.de: Der Inhalt zählt – immer noch.

Zeit: Macht euch nackig!

Handelsblatt: Pirate-Bay-Gründer will Micropayment revolutionieren.

Berliner Morgenpost: Die “Digital Natives” sind erwachsen geworden.

Süddeutsche Zeitung: Utopie trifft Zukunftsangst.



Spiegel: Die Netzgemeinde zersplittert.

Stern: Kirchentag für die Internetgemeinde.

14.4.2010:

Jetzt.de: In welchem Internet wollen wir leben?

re:publica 2010 singt “Bohemian Rhapsody”

Unsere etwas improvisierte Abschlußsession nahm einen anderen Ausgang, als es vorab geplant war. Aber wahrscheinlich bleibt dieser Ausgang dafür allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel länger im Gedächtnis. Wann kann man schon einmal auf dem Abschluß einer Konferenz gemeinsam “Bohemian Rhapsody” singen? Davon gibt es mittlerweile zahlreiche Videos, denn das dürfte auch der bestdokumentierte Moment der gesamten re:publica 2010 gewesen sein. Hier ist ein Video davon: