Die Chancen und Auswirkungen von Datenjournalismus wird Simon Rogers vom britischen Guardian auf der re:publica 2010 präsentieren: “Datajournalism and the Guardian – How we crowdsourced 450,000 official documents and how we plan to work with open government data in the future”. Der Guardian ist als Medium Vorreiter in diesem Bereich und kann mittlerweile auf einige erfolgreiche Experimente zurückblicken. Darüber hinaus kann der Guardian auch ein Vorbild für deutsche Medien dienen: Mit der Kampagne “Free our data” mischt sich die Zeitung in die politische Debatte rund um Opendata in Großbritannien ein und wirbt für die Öffnung von staatlichen Informationen.
Der Vortrag von Simon Rogers ist Teile eines kleinen Schwerpunkts auf das Thema Opendata am dritten Tag der re:publica 2010.
Hintergründe zum Thema bietet ein Artikel von Christiane Schulzki-Haddouti für die ver.di-Zeitschrift “M- Menschen machen Medien” über Datenjournalismus und Opendata: Spannende Recherche im Netz.
In der angelsächsischen Welt geben Regierungen lang gehütete Datenschätze frei. Journalisten und Webentwickler sehen in den Daten ein großes Potenzial für Recherchen und neue Dienste. In Deutschland bremsen eingeschränkte Informationsfreiheiten auch die Datenrecherche aus.

